ROBA SSM

Einsatzgebiete

Die Schleifmaschine ROBA SSM ist speziell für den MDF- und Lackzwischenschliff von profilierten Teilen mit Schleifscheiben konzipiert.

Die ROBA SSM zeichnet sich durch Ihre stabile Bauweise und der optimalen, einfachen Einstellbarkeit aller Komponenten aus. Sie wird als ein- bis dreiseitige Maschine, aber auch in Sonderbauweise nach Kundenwunsch, gefertigt.

Schleifverfahren

Ansatzpunkt des ROBA SSM Schleifprinzips ist das Schleifen im Gleich- und anschließend im Gegenlauf: Nur diese Vorgehensweise garantiert, dass in jedem Fall aufstehende Holzfasern, unabhängig von der Faserausrichtung, abgeschnitten werden.

Zum Schleifen werden Schleifscheiben, die negativ auf die Leistenkontur eingearbeitet werden, genutzt. Das wird entweder während des laufenden Prozesses gemacht oder eine separate Einschleifmaschine benutzt.

Sind die Werkzeuge auf das Werkstück eingearbeitet, sorgt eine automatische Verschleißzustellung für die Kompensation des abnehmenden Werkzeugdurchmessers. Die Werkzeuge profilieren sich ständig nach und sind daher immer profilgetreu. Somit werden stets alle Profildetails exakt geschliffen und gleichzeitig eine unerwünschte starke Verrundung der Konturkanten vermieden.

Während der Bearbeitung wird der Schleifdruck stetig auf dem im Schleifprogramm hinterlegten Wert gehalten, was eine kontinuierlich gleichbleibende Oberflächengüte garantiert. Eine Einsetz- und Aussetzsteuerung sorgt für einen schonenden Einsatz der Schleifwerkzeuge und schützt die Ein- und Auslaufkante des Werkstücks vor Überrundung. Als Besonderheit können die Seitenaggregate, sofern sie nicht profilierte Konturen schleifen, mit einem Oszillationshub angeboten werden. In diesem Fall wird die Werkstückdicke, die im Schleifprogramm hinterlegt wird, berücksichtigt. Somit berechnet die Maschinensteuerung den Hub so, dass das Schleifwerkzeug stets in voller Ausdehnung genutzt wird und keine Einarbeitung des Profils in die Schleifscheibe stattfindet.Damit entfällt das Umrüsten der Seitenaggregate für den größten Teil der zu schleifenden Profile. Sollte eine entsprechende Leistenform es erfordern, kann der Oszillationshub im Programm natürlich abgewählt werden.

Alle Aggregatpositionen sind im Schleifprogramm hinterlegt und werden automatisch angefahren. Zusätzlich werden alle anderen Schleifparameter wie Vorschubgeschwindigkeit, Schleifscheibenrotationen, Schleifdruck und Zykluszeit der
Ver­schleiß­kompensation hinterlegt. Feder­vor­gespannte Druckrollen und skalierte Anschlag­einstellungen machen die Umstellung auf ein neues Profil sehr komfortabel.

Durch den modularen Aufbau ist diese Baureihe für alle denkbaren Aufgaben und Vorschubgeschwindigkeiten konfigurierbar.

Vorteile des ROBA SSM Prinzips

  1. Schleifen im Gleich- und Gegenlauf ­verbessert das Ergebnis.
  2. Federvorgespannte Druckrollen minimieren den Einstellungsaufwand.
  3. Zentraleinstellung von den Seitenanschlägen und den Druckrollen mit Hilfe von Skalen.
  4. Oszillierende Aggregate sorgen für die ­optimale Nutzung der Werkzeuge und ­verbessern die Oberflächenqualität.
  5. Alle Schleifparameter und Aggregatpositionen werden im Schleifprogramm hinterlegt.
  6. Eingekapselte Maschine erhöht die Sicherheit und vermeidet Staubbelastung.
  7. Technisch sind auch hohe Vorschübe zu ­realisieren.
  8. Modulare Bauweise erfüllt jeden Kundenwunsch ohne die Maschine zu komplizieren.
  9. Frei wählbare Schleifscheibenkonfiguration aus dem MB Flex System
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